31. Oktober 2010 - Destruktivität in der Politik
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „STERN“ schreibt der Chefredaktor: Es ist Halbzeit für Obama. Sollten seine Demokraten bei den Wahlen am kommenden Dienstag die Mehrheit im Kongress verlieren, liegt es nicht nur daran, dass der US-Präsident die Wirtschaftskrise nicht in den Griff bekommt. Ebenso bedeutend dafür ist eine Hass-Industrie in den USA, die dem globalen Hoffnungsträger nie eine Chance gab. Dazu zählen einflussreiche Fernsehmoderatoren, die Obama schon vor der Wahl 2008 zum Marxisten erklärten. Und Republikaner wie Sarah Palin, denen es nur um die Dämonisierung des ersten schwarzen Präsidenten geht. Hinzu kommen Grossunternehmer, die eine Krankenversicherung für 45 Millionen bisher schutzlose Amerikaner als unamerikanisch bezeichnen und die Gegner dieser sozialen Politik mit vielen Millionen Dollar unterstützen.
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